Rahmenprogramm 2021

Rahmenprogramm

10.07.21, 21:30, Pfarrkirche Maria Attersee

Konzert – Michael Wiesinger

Fotocredits: Stephan Wiesinger

Michael Wiesinger lebt in der Irrsee-Region und absolvierte sein Studium bei Prof. Grzegorz Stopa an der Hochschule für Musik in Detmold, Deutschland. Während dieser Zeit besuchte er mehrere Meisterkurse, u.a. bei Friedrich Lips, Geir Draugsvoll und Matti Rantanen. Seit dem Ende seines Studiums ist Michael Wiesinger als Lehrer für Akkordeon, Melodica und Musikkunde an der Landesmusikschule Mondsee in Oberösterreich tätig. Seine bisherige Konzerttätigkeit umfasst Engagements bei kleineren Kunst- und Musikfestivals in Deutschland und Österreich sowie Umrahmungen von privaten Veranstaltungen.

Konzert – Dino Spiluttini

Fotocredits: Tine Marie Spiluttini

Dino Spiluttini ist ein Komponist und Produzent aus Wien. Seine ausdrucksstarke Herangehensweise an zeitgenössische Elektronik reagiert auf eine prekäre emotionale Dynamik und elegante Harmonie. Die emotionale Potenz seiner Musik liegt oft in ihrer Tendenz, sich nach einer Auflösung zu sehnen, ohne eine solche zu finden, ihr Flirten mit Erfüllung und Erholung wird von Angst und Grübeln unterbrochen. Das Gewicht dieser dramatischen Szenarien verdankt Spiluttini seiner akribischen Produktion, die spärliche Arrangements zu packenden Beschwörungen einer aufgewühlten Verkörperung, einer frustrierten Identität oder eines weltlichen Unbehagens verknäult.

http://dinospiluttini.com


17.07.21, 21:30, Sprinzensteinpark

Wegen Schlechtwetter verschoben auf
31.07.21, 21:30, Sprinzensteinpark

abgesagt wegen Schlechtwetter

Freilichtkino

A Proposal to project in Scope (Viktoria Schmid, 2020, 8 min)

Fotocredits: Viktoria Schmid / Sixpackfilm

Viktoria Schmid
A Proposal to project in Scope
35mm, 8min, Ton, 2020

Den erweiterten Bildraum des Cinemascope-Formats auslotend etabliert Viktoria Schmid die Weite der litauischen Küstenlandschaft in panoramatischen Einstellungen, inszeniert wogendes Meer, Dünenkämme vor blauem Himmel, bewachsene Sandformationen, dichte Nadelwälder in offenen Horizontalen. Dann verengt sich der Bildraum, Blattwerk und Sträucher forcieren den Blick auf eine weiße Leinwand im Scope-Format, die von Sonnenlicht und den Schatten der sie umgebenden Bäume bespielt wird. Unter kontinuierlichem Meeresrauschen, dem Säuseln des Windes und Vogelgesängen bringt A Proposal to project in Scope Natur-, Bild- und Kinoraum zur Verschmelzung. Das lichtreflektierende Objekt, das zugunsten filmischer Illusion normalerweise in der Unsichtbarkeit verschwindet, wird zur Projektionsfläche für eine ästhetische, theoretische und institutionskritische Befragung des filmischen Dispositivs – eine unwiderstehliche Einladung, Film und Kino anders zu sehen.

(Michelle Koch / Diagonale Film Festival)

Die rote Schildkröte (Michael Dudok De Wit, 2016, 80 min)

Fotocredits: Polyfilm Filmverleih

Die rote Schildkröte
OT: La Tortue rouge
Michael Dudok De Wit | FR 2016 | 80 min

Ein Schiffbrüchiger kämpft sich durch den stürmischen Ozean. Er strandet auf einer einsamen Insel, auf der nur Vögel und einige neugierige kleine Krebse leben. Der Mann baut ein Floß. Doch es gelingt ihm nicht, damit aufs Meer hinauszufahren. Es dauert eine Weile, bis er herausfindet, welche geheimnisvolle Kraft ihn am Verlassen der Insel hindert.

Der Oscar-prämierte Regisseur Michael Dudok de Wit erzählt eine zauberhafte Geschichte über den Kreislauf des Lebens und der Liebe. Sein in Cannes ausgezeichneter DIE ROTE SCHILDKRÖTE ist der erste europäische Film, der vom berühmten japanischen Ghibli-Studio („Spirited Away – Chihiros Reise ins Zauberland“) mitproduziert wurde. Anders als viele aktuelle Animationsfilme wurde er von Hand gezeichnet, was seinen Bildern eine ganz besondere Magie verleiht.

Die Filmvorführung findet im Sprinzensteinpark unter freiem Himmel statt und ist nicht bestuhlt. Wir ersuchen Sie daher Decken oder Sitzgelegenheiten selbst mitzubrigen.
Bei Schlechtwetter entfällt die Vorführung.


24.07.21, 19:00, Haus Bauer

Halbzeitfest

Performance – Sebastian Leopold

Fotocredit: Sebastian Leopold

Sebastian Leopold ist ein Musiker und Klangkünstler aus Wien. Seine Arbeit “drift” ist ein 2m² großer in Resonanz schwingende Membran aus blankgeglühtem Edelstahl, angetrieben durch 4×10 Zoll Basslautsprecher. Die gehörten Klänge sind die Naturtöne dieses Spiegels die, aufgenommen von einem Kontaktmikrofon, über den Lautsprecher zurückgegeben werden. Die durch die Vibrationen erzeugten Reflexionen visualisieren die räumliche Ausbreitung des Körperschalls und betonen den Moment in dem die stabile Schwingung in eine Chaotische übergeht. “drift” erkundet die Grenzen und Überschneidungen zwischen Kontrolle und Zusammenbruch, Zerstreung und Fokus , Reflexion und Transmission.

DJ-Set Dizzy Dee Mischgeschick

Fotocredits: Thomas May

The Wiener Lokalkolorit Dizzy Dee loves colourful, vibrant music. Collecting vinyl records for over two decades, he digs out unheard gems from his many journeys around the globe. Whether he is on stage alone or teams up with other DJs, his energetic DJ sets and expressive movements draw smiles to dancers’ faces with the positive vibes of his musical selection. For everyone who knows Dizzy Dee, it comes as no surprise that he won DJ competitions and that FM4 broadcasted his DJ Sets. Dizzy Dee promotes good parties; amongst the many events he organized, he is particularly proud of giving birth to the Yes We Jam music festival.


07.08.21, 19:30, Atterseehalle

Performance – Leon Höllhumer
feat.: Puke Puddle, Valentino Skarwan, Madeleine Nostitz, Daniel Rajcsanyi

Fotocredits: Leon Höllhumer

Sämtliche Arbeiten hat Leon Höllhumer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit als Heilmasseur in Form von visionsartigen „Bildern“ während Therapiesessions empfangen und daraus seine künstler-ische Praxis entwickelt. Im entscheidenden Moment der Heilmassage treten Geist, Körper und Welt in ein ekstatisches Verhältnis zueinander. Der Masseur tritt heraus aus dem Alltag, um in Kontakt mit einer transzendentalen Ideenwelt zu kommen. Massieren heißt ja immer auch massiert werden. In diesem Akt der wechselseitigen Massage arbeitet sich das innere Auge des Masseurs durch die Schichten einer universellen Ikonografie. Es tastet sich vor bis in das subkutane Fettgewebe einer Bildsprache, deren Kunst darin besteht, die optischen Rezeptoren im Auge der Betrachterin bzw. des Betrachters tiefenwirksam zu behandeln, sodass sich bei den RezipientInnen auch eine Heilung einstellen kann.

Puke Puddle ist ein seit 2017 bespieltes DIY-Punk Synth-Drums-Scream-Duo von Tina Bauer (Terz Nervosa, FALLE) und Kristina Pia Hofer (The Boiler, Voiler, Ana Threat). Veranstalter:innen sagen: „The coolest and most unique Hardcore-band you will see for a while” (Generation Noir) und “hin und wieder gibt es eine seltsame Sehnsucht […] aber wir versprechen, dass das Mosaik der Gefühle breiter und reicher sein wird” (Silver Rocket).

https://www.leonhoellhumer.at/

07.08.21, 21:30, Sprinzensteinpark

Konzert – Elsa Tootsie and the Mini Band

©Elisabeth Prehofer

Elsa Tootsie (Gitarre, Gesang), Artur Nutz (Lap Steel Gitarre) und Michael Prehofer (Schlagwerk) eröffnen uns in simpler Besetzung Klangwelten, die für so manches Ohr neu sein dürften.
Auf ihrem aktuellen Album (II) zeigt uns die Band, dass sie dem klassischen Songwriting ebenso zugetan ist wie der lustvollen Erkundung grenzenloser Klanguniversen

https://elsatootsie.bandcamp.com/