KUNSTIMPULSE 2016

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KUNST – IM – PULS 2016

Im Setting der Ausstellung von Lena Göbel finden in der Attersehalle in Attersee am Attersee ab Ende Juli wöchentlich die Kunst-Impulse, 20-minütige Performances statt, die das Arbeiten in den Ateliers pointiert und intermedial flankieren.

PROGRAMM

DatumKünstlerinnen / KünstlerÖffnungszeiten
21.07Concrete dinner20:20 Uhr
28.07Richard Eigner / RITORNELL20:20 Uhr
30.07Sondertanzimpuls: Passion Red Tanzcompany20:20 Uhr
04.08Lydia Haider20:20 Uhr
11.08Elisabeth Haselberger & Klaus Hollinetz20:20 Uhr
18.08Zsófia Boros & Julian Yopasa20:20 Uhr


CONCRETE DINNER

!!! WICHTIG – NUR MIT ANMELDUNG UND TICKET – BITTE BILD ANKLCKEN UM ZUR ANMELDUNG ZU GELANGEN !!!concrete_dinner

Christa Gaigg, Karin Hufnagl und Martina Lasinger sind drei junge Kreativschaffende, die die Schönheit und das schöpferische Potenzial der Region um den Attersee sehr schätzen. 2015 kreierten die drei Gleichgesinnten das Gathering-Format ‘Culinary Arts & Design’, das hungrige Menschen mit einem ästhetischen Standing feiert, zeigt, vernetzt und nährt.

Das ‘Concrete Dinner’ wird unsere Philosophie des Arbeitens zeigen; die Verbindung von der Leidenschaft für das Schöne und die Liebe zu ehrlichen und gesunden Nahrungsmitteln. Unser Ziel ist es nicht nur das Auge zu verführen und unser Menü zu stylen, jedoch auch die Herkunft von Geschmack und Farbe direkt zu visualisieren. Wir wollen Gerichte in ihrer perfekten Form darbieten, Symmetrie und noch nie dargebotene Texturen aufbereiten.

Zum Thema Concrete und Architektur lassen wir uns von den Farbabstufungen Weiß & Schwarz inspirieren. Es werden Farbpaletten aus grauen Tönen in architektonischen Formen serviert; das Auge des Betrachters wird zuerst staunen und zuletzt wird der Gaumen des Genießers verführt. Texturen und Beton ähnliche Massen werden durch außergewöhnliche Zutaten erzeugt. Schäume werden gegossen, Teige werden in Formen aufgehen, Cremen werden zu Mustern aushärten und Geschmäcker in Pulvern gestreut.


Richard Eigner – RITORNELL

Richard_Eigner

Richard Eigner lotet bei seinem Kunstimpuls die klanglichen Möglichkeiten seines Schlaginstrumentariums mit allen möglichen Mitteln aus und versucht diese zu erweitern. Schneebesen werden mit dem Geigenbogen gestrichen, eine Hotelrezeptionistenglocke per vibrierendem Ei zum Singen gebracht; hier werden küchenübliche Eierschneider zu Gitarren, dort afrikanische Kalimbas mit diversen Schlagzeugsticks zärtlich auf klangliche Geheimnisse abgeklopft. Während sich die metallenen Klangstäbe eines rätselhaften Eigenbau-Instruments wie Grashalme hin- und herwiegen, verleihen „schwebende“ Triangeln und mondartige Styroporhalbkugeln der ganzen Situation einen leicht sakralen Touch.

Richard Eigner lebt und arbeitet in Linz und Wien und bewegt sich als Schlagwerker und Klangkünstler und an der Schnittstelle zwischen
experimenteller akustischer Musik und digitalen Klanginstallationen – stets auf der Suche nach unentdeckten Timbres. Doktoratsstudium der Philosophie an der Kunstuniversität Linz und der Universität für angewandte Kunst Wien mit dem Thema »Denoising Field Recordings. Die Entlärmung des Lärms«. Präsentation von Denoising Arbeiten in Hanoi, New York, Beirut, Bangor, Florenz, Den Haag und Düsseldorf. Rege internationale Konzerttätigkeit mit dem Ensemble Ritornell unter anderem am Sónar Festival Barcelona, ÖKF Teheran, RBMA Melbourne oder Wundergrund Festival Copenhagen. Kollaborationen mit Flying Lotus, Patrick Wolf, Bodo Hell, Didi Bruckmayr und Flip Philipp.


SONDERKUNSTIMPULS – PASSION RED SUMMERWORKSHOP

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Präsentation der PASSION RED SUMMER WORKSHOP PERFORMANCE 2016

The International Summer Workshop was initially generated to offer room for creation and exchange, furthermore the aim is to intensify the growth of the collective PASSIONRED. It is a two-week intensive Workshop for advanced, pre-professional and professional dancers. The focus is on partnering and contact dance, technical training, rehearsing new choreographies and parts of the collective‘s repertoire, as well as on the development of personal and collective work.

The workshop comprises an intensive training for classical and contemporary dance as well as the techniques of a full body training with Gyrokinesis, Pilates, stretching and floor barre. Professional dancers from all over the world share with you their knowledge and offer individual mentoring and support.


LYDIA HAIDER – Lesung

lydia

Textperformance zum Roman Endsieg

Noch bevor der Roman rotten erscheint, wird daraus ein Kapitel präsentiert: Es ist das Kapitel Numeri: Der Würgeengel … Mithilfe von Diktiergeräten und dem Einsatz verschiedener Sprechstimmen, wie rezitativem, chorischem oder predigendem Sprechen, soll ein Klangereignis entstehen, das als seine Basis einen Text hat.

rotten ist der Folgeroman zu Kongregation, dem Romandebut Lydia Haiders.

Pressestimmen zu Kongregation:

„Eine Wucht. Das kennzeichnet dieses Buch, das so anders ist als die Berge der übrigen Neuerscheinungen, die sich in den Buchhandlungen türmen.” (Wolfgang Huber Lang, APA)

„Ein literarisches Kunstwerk in einer fesselnden, musikalischen Sprache, die sich zwischen Anklängen an Thomas Bernhard und einem fast schon biblischen Sound einpendelt.“ (Sebastian Fasthuber, Falter)


Elisabeth Haselberger & Klaus Hollinetz

Haselberger

Der Titel LUMNA SPICA wurzelt im Lateinischen ( Columna = Säule, Spica = Ähre, Büschel, Ohr ).

Die mehrkanalige elektroakustische Komposition von Klaus Hollinetz schafft gemeinsam mit der musikalischen Performance der Blockflötistin Elisabeth Haselberger einen Klangraum, der den Zuhörer aus seiner Hörstreuung nach außen in den Bereich einer konzentrierten akustischen Hörzone nach innen einlädt.

Die Blockflöten werden differenziert mikrofoniert und verstärkt. 6-8 aktive Lautsprecher nach innen gerichtet schaffen eine Art Klangsäule, die das Publikum je nach Anzahl von innen oder außen wahrnehmen kann.

Klaus Hollinetz steuert über Audio Elektronik live seine modular angelegte Kompostion, Elisabeth Haselberger übernimmt on stage die Tontechnik des Blockflöteninstrumentariums selber.


Zsòfia Boros & Julian Yopasá

Zsofia_Boros

„Musik zum sehen, Tanz zum hören“

Eine Idee, welche im letzten Jahr bei den Kunstimpulsen des Festivals entstanden ist, soll nun seine Premiere bei den Perspektiven 2016 feiern. Am 18. August präsentieren Zsòfia Boros und Julian Yopasá ein gemeinsames Projekt welches Tanz und Musik vereint – Die Seele einer Gitarre erweckt den Körper zum Leben.

cantor vagabundo que viaja sin rumbo, sonido fugitivo y empedernido que paraliza mi caminar destello de ondas regocijan mi mirar danza de vibraciones, sombras de colores, pasión incomprendida el suave manto de tus notas cobijan mi alma rota.